Unser Triennium - Kolping DV Speyer

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In Bewegung setzen – zum Engagement motivieren

Diözesanverband Speyer beginnt sein Triennium

2013:  200. Geburtstag Adolph Kolpings
2014:  150 Jahre Kolpingwerk im Bistum Speyer
2015:  150 Todestag Adolph Kolpings
Fünf Themenschwerpunkte in drei Jahren  

„Wir wollen die Kolpingsfamilien motivieren und zu kreativem Denken ermuntern. Kreativität ist Geist, und Geist macht lebendig, setzt in Bewegung“, sagte Andreas W. Stellmann (Heßheim), Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes, vor den Mitgliedern des Diözesanvorstandes, die zu ihrer ersten Arbeitssitzung im neuen Jahr nach Kaiserslautern ins Kolpingbüro gekommen waren. Schwerpunkt der Beratungen war die Vorbereitung der Konferenz der Vorsitzenden und Präsides der Kolpingsfamilien im Bistum Speyer, die Ende Januar stattfindet und die aktuellen Herausforderungen und Aufgaben der kommenden Monate in den Blick nimmt. Ein wichtiges Thema der Konferenz ist der soziale Dienst der Kolpinggemeinschaften:
„Wir kommen aus einem Ursprung und gehen auf ein Ziel hin, beides ist Jesus Christus, der Weg ist der Dienst am Menschen“, betonte der Diakon, der im Nebenamt Prediger und Seelsorger ist. Soziales Engagement sei ein Schlüsselwort der Kolpingbewegung: Eine Kolpingsfamilie ohne soziales Projekt sei keine Kolpingsfamilie. „Wir wollen, dass die Kolpingsfamilien ihre schöpferischen Kräfte dafür einsetzen, ihr soziales Tun zu überdenken, zu erneuern und sich mit ihrer Hände Arbeit in konkreten Projekten um die Menschen zu kümmern.“
Eine Kolpingsfamilie, die sich sozial engagiere, strahle aus, werde attraktiv und lade Menschen zum Mitmachen und zur Mitgliedschaft ein, davon ist Diözesansekretär Thomas Bettinger (Landstuhl) überzeugt.
Der Dienst am Menschen in der Nachfolge Adolph Kolpings steht denn auch im Mittelpunkt des „Dreijubeljahres“, des sog. Trienniums, das der Verband in den Jahren 2013 bis 2015 begehen wird. Rahmendaten dafür sind der 200. Geburtstag Adolph Kolpings am 8. Dezember 2013 und sein 150. Todestag am 4. Dezember 2015. Dazwischen – 2014 – feiert der Diözesanverband Speyer das 150. Jahr seines Bestehens.
Im Kolpingjahr 2013 soll ein Aufbruch erfolgen. Dazu will der Vorstand vor allem die Vorsitzenden und Präsides der Kolpingsfamilien gewinnen. Es beginnt mit einer Studienreise ins Heilige Land, die Orientierung geben will: Wohin geht die Reise in den kommenden drei Jahren – und darüber hinaus? „Auf den Spuren Adolph Kolpings wandeln, heißt in den Spuren Jesu gehen“, meint Diözesansekretär Thomas Bettinger. Die Reise lädt zu einer einzigartigen Begegnung mit Jesus Christus ein, einer Begegnung, die für die kommenden Jahre prägen wird.
Das Kolpingjahr 2013 wird bereits den sozialen Schwerpunkt aufweisen: Der Verband wird an den bundesweiten Aktionstagen „Kolpingsfamilie –Sozialverband vor Ort“ teilnehmen, die Kolpingsjugend ist wieder bei der 72-Stunden-Aktion dabei und im Herbst soll zum ersten Mal ein Sozialpreis an eine Kolpingsfamilie verliehen werden, dessen Kriterien und Ausgestaltung gerade eine Arbeitsgruppe unter Matthias Donauer (Kindsbach), im Vorstand zuständig für Gesellschaft und Politik, festgelegt hat
Nach dem Vorbild des Brasilianischen Kolpingwerkes will der Diözesanverband fünf Schwerpunkte in den drei Jubiläumsjahren des Trienniums bilden und damit nach innen und außen zeigen, „Wer wir sind, was wir wollen und was wir tun!“ Diese fünf Schwerpunkte sind: Familie – Arbeitswelt – Politik – Eine Welt – Religion. In Zusammenarbeit mit den Kolpingsfamilien wird der Verband eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen zu diesen fünf Themenfeldern durchführen. „Wir schärfen damit unser Handlungsprofil in der Öffentlichkeit“, sagt Elke Boudgoust (LU-Oggersheim), stellv. Diözesanvorsitzende und Verantwortliche für den Bereich Ehe / Familie / Lebenswege.
Natürlich werde es eine besondere Begegnung mit Adolph Kolping geben. Man werde mit einer großen Gruppe das Jubiläumsmusical in Wuppertal besuchen und „Kolpings Traum“ mitträumen, teilt Harald Reisel (Dahn) mit, stellv. Diözesanvorsitzender und zuständig für den Aufgabenbereich Kultur und Freizeit. Bewegung in den Verband wird das Kolping-Mobil bringen, mit dem die Speyerer Kolpinger in den Fußgängerzonen der (saar-)pfälzischen Städten für sich werben wollen, sagt Reisel, der schon zweimal den Einsatz des „K-Mobils“ erfolgreich koordiniert hat.
Der Teilnahme am Rheinland-Pfalz-Tag 2013 in Pirmasens komme besondere Bedeutung zu, betont Andreas Stellmann. Kolping werde sich deutlich sichtbar als moderner Sozialverband, der weltweit denke und arbeite, vorstellen. Eine Intensivierung der verbandlichen Bildung – Vorständeschulung, Coaching für den Internetauftritt, Einführung in die neuen Satzungen – findet im Jahre 2013 begleitend statt.
Wallfahrten, Besinnungstage und Festgottesdienste werden in den drei Jahren auf die Thematik des Trienniums abgestimmt sein. Für das Jahr 2014 hat Generalpräses Ottmar Dillenburg (Köln) bereits seine Mitwirkung bei der traditionellen Bockenheim-Wallfahrt zugesagt. Gespräche und Zusammenarbeit wird es mit den politischen Parteien, den Gewerkschaften und der Handwerkskammer geben. „Das Engagement der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind zum Schutz des menschlichen Lebens werden wir in besonderer Weise unterstützen“, sagt Diözesanpräses Pfarrer Andreas König (Frankenthal), der Vorsitzende des vom Diözesanverband Speyer initiierten Vereins Aktion für das Leben e.V. Im Beirat der Stiftung vertritt Andrea Storminger (Dirmstein) das Kolpingwerk. Kleidersammlungen zugunsten des Partnerverbandes in Brasilien, der Bau zweier Bildungs- und Sozialzentren im brasilianischen Bundesstaat Tocantins und ein Workcamp der Kolpingjugend in Brasilien setzen Schwerpunkte der Eine-Welt-Arbeit im kommenden Jahr, informiert Bürgermeister Walter Rung (Hochspeyer), der Vorsitzende des Arbeitskreises Eine Welt / Brasilien.
„Wir wollen, dass unser Jubiläum zu einem spirituellen Ereignis wird“, sagt Diözesanpräses König, „bei dem sich alle unsere Kolpingsfamilien mit dem Evangelium, der Grundlage unseres Glaubens, beschäftigen.“ Die Kolpingsfamilien des Diözesanverbandes sind deshalb eingeladen, während des gesamten Kirchenjahres 2013-2014 ein Kolpingevangeliar zu schreiben und künstlerisch zu gestalten:
„Jede Kolpingsfamilie schreibt den Text eines Sonn- bzw. Feiertagsevangeliums in das Evangeliar und formuliert daneben in Wort oder Bild eigene Gedanken über das Evangelium und ihre von der Frohbotschaft Christi her inspirierte Arbeit. So soll im Mittelpunkt unseres Jubiläums eine intensive Beschäftigung mit Jesus Christus, seinem Wort und seinem Leben stehen, und zwar flächendeckend in unserem ganzen Bistum, überall da, wo es Kolping gibt.“ Am Christkönigsfest 2014 wird das fertige Evangeliar Bischof Karl-Heinz Wiesemann im Hohen Dom zu Speyer überreicht werden.
Eine erste sichtbare Neuerung ist die neugestaltete Homepage des Kolping-Diözesanverbandes, die vom Webmaster Matthias Raab (Beindersheim) pünktlich am 1. Januar 2013 freigeschaltet worden ist. Sie ist modern, übersichtlich und informativ, ein Spiegelbild des Kolpingwerkes, das sich mit Geist, Herz und Hand aufmacht, die Zukunft von Welt, Kirche und Gesellschaft mit zu gestalten.

Zum Faltblatt
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