Sozial- und Generationenpreis - Kolping DV Speyer

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Sozial- und Generationenpreis

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Kolpingwerk im Diözesanverband (DV) Speyer ehrt herausragende Kolpingsfamilien für generationenübergreifende und soziale Projekte
Projekte und Projektideen,  die Generationen verbinden, in zwei Kategorien  ausgezeichnet. Zudem Verleihung des Sozialpreises bei  Feierstunde in Ludwigshafen
            
            
(01.12.2017, Ludwigshafen/Kaiserslautern / dr). - Der Wettbewerb  „Wir sind Kolping – we are family“, der 2015 gestartet  wurde und bei dem sich Kolpingsfamilien aus der ganzen  Diözese bewerben konnten, endete im Juli 2017. Ziel des Wettbewerbes war es Projekte und Projektideen zu sammeln, die verschiedene Generationen verbinden, langfristig angelegt sind und damit Lust auf Kolping machen. Ebenfalls war die kreative Präsentation ein Bewertungskriterium der Jury, bestehend aus verschiedenen Mitgliedern aller Altersgruppen.
            
Am  Freitag, dem 01.12.2017 wurden insgesamt vier  Kolpingsfamilien für ihre Projekteinreichungen  ausgezeichnet.
Den  Preis der Kategorie „bestes umgesetztes Projekt“  erhielt die Kolpingsfamilie (KF)  Ludwigshafen-Pfingstweide für das Projekt  „Tannenbaumverkauf“. In diesem bereits seit 10 Jahren  bestehenden Projekt wird jedes Jahr ein kleiner Weihnachtsmarkt vor der Kirche „St. Albert“ aufgebaut, Weihnachtsbäume verkauft und Gemeinschaft gelebt. Die       Einnahmen aus dem Weihnachtsbaumverkauf werden immer im Wechsel an soziale Projekte vor Ort, beziehungsweise weltweit, gespendet. „Die Ursprungsidee ging von unsere Jugend aus“, erklärt Maria Heitz, Teil der Vorstandschaft der Pfingstweide, die Entstehung des Projektes.
            
In  der Kategorie „beste Projektidee“, in der insgesamt  drei Kolpingsfamilien ausgezeichnet wurden, ging der  erste Platz an die KF aus Erfenbach. Sie hat ihre Idee  zur   Verbesserung der Medienkompetenz von Eltern,  Kindern, Jugendlichen und Senioren eingereicht und damit  die Jury überzeugt. „Besonders die Aktualität der  Maßnahme hat         uns überzeugt“, erzählt Annika Bär  (Grünstadt), Jurymitglied und Diözesanleitung der  Kolpingjugend im DV, begeistert. „In unserer immer  digitaleren Umwelt wird es zunehmend wichtiger, Menschen  mit Medien und ihren Auswirkungen in Kontakt zu bringen  und zu sensibilisieren. Das leistet dieses Projekt in vorbildlicher Form und ist dabei noch abgestimmt auf die jeweiligen Altersgruppen.“, führt Bär weiter aus.
            
Weitere Preisträger in der Kategorie „beste Projektidee“ waren die KF Dirmstein und Heßheim. Sie landeten in der Bewertung der Projekte punktgleich auf dem zweiten Platz.
            
Die  KF Dirmstein hat sich mit ihrem 2015 ins Leben  gerufenen Jahresprogramm für junge Familien erfolgreich  beworben.  Über das ganze Jahr hinweg finden hierbei  verschieden Aktionen statt, die Eltern und ihre Kinder  miteinander, aber auch Familien untereinander verbinden.  Ein Teilprojekt hierbei war eine Lesenacht. Andrea Storminger, Teil der Vorstandschaft von Dirmstein, berichtet: „Die Eltern unserer Kinder konnten sich in einem Gesprächscafé mit anderen austauschen, oder wie auch viele andere Mitglieder unserer Kolpingsfamilie kleineren Kindern vorlesen. Größere Kinder konnten sich selbstständig aus unserer Gemeindebücherei Lesestoff suchen. Der Abend gipfelte in einer kleinen Schatzsuche und anschließendem Kinderpunsch trinken.“
            
Bereits seit 30 Jahren besteht die Grundidee des Projektes der KF Heßheim. Sie begannen mit kleinen Sketchen, die schnell zu abendfüllenden Theaterstücken wurden. „Seit     2008 haben wir unser Ensemble erweitert und eine eigene Jugendgruppe gegründet. Diese spielt seit 2014 auch ihre eigenen Stücke und ging damit sogar 2016 auf Tour.“,         berichtet Sandra Forster, die in Heßheim Ansprechpartnerin für die Jugendarbeit ist.
            
Weiterer Schwerpunkt der Preisverleihung war die Ehrung eines sozialen Projektes einer KF. Der Sozialpreis, der vom DV Speyer alle zwei Jahre verliehen wird, ging in diesem     Jahr an die KF Limburgerhof für ihren Einsatz für Eine Welt, besonders in Guatemala. In den letzten Jahren wurden hier mit mehr als 13.000 € Spenden 50 Öfen in         Familienhäusern sowie 2 Brotbacköfen finanziert. „Die 2 Brotbacköfen ermöglichen 2 Dorfbäckereien den Betrieb, schaffen so Arbeitsplätze und versorgen die umliegenden         Bewohner mit frischem und gesundem Brot“, beschreibt Matthias Donauer (Kindsbach), stellvertretender Diözesanvorstand und zuständig für die Verleihung des                 Sozialpreises, das Projekt. Donauer führt weiter aus: „Viele unserer Kolpingsfamilien engagieren sich sozial. Sowohl im Ausland als auch vor Ort und dieses Engagement                  wollen wir mit der Verleihung des Sozialpreises würdigen.“
            
Der  Preis wurde auf eine Initiative von  Diözesanvorsitzenden Andreas Stellmann (Heßheim) ins  Leben gerufen.
            
Weiterer Bewerber um den Sozialpreis war das  Kolpingblasorchester(KBO) Kaiserslautern, das mit  seiner offenen Nachwuchsarbeit junge Menschen für Musik  begeistert.             Darüber hinaus verbindet die Musik Menschen  jeden Alters und Herkunft, so werden auch Geflüchtete im  KBO integriert und finanziell Benachteiligte  unterstützt.
            
Die  dritte  Bewerbung kam von der KF Dahn, die mit der  Kleiderstube „Anziehend“ einen Ort geschaffen hat, an  dem Bedürftige für kleines Geld gebrauchte, noch gut  tragfähige Kleidung erstehen können. Die Kleidungsstücke  werden für 1 € verkauft, Einnahmen dienen der  Kostendeckung und falls etwas Geld erwirtschaftet wird,  werden diese         Überschüsse anderen sozialen Projekten  gespendet.
            
In  seiner Festrede stellt Matthias Donauer mit der Frage  „Was ist für uns typisch Kolping?“ einen Zusammenhang  zwischen den vier prägenden Bereichen des Kolpingwerkes, Glaube, Gemeinschaft, der Person Adolph Kolpings und  soziales Engagement als Profil der Kolpingsfamilien,  her. „Natürlich können wir an einem solchen Abend nur  einen         kleinen Ausschnitt in die vielfältige Arbeit  unserer 51 Kolpingsfamilien geben. Dennoch ist es uns  wichtig, diese Arbeit, die ‚typisch Kolping‘ ist, zu  würdigen und zu ehren.“, beantwortet Donauer schließlich  die Frage.
            
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Leah Maria Hauck an der Querflöte und Laura Sophie Hauck an der Oboe, die bereits unter einigen international anerkannten                 Dirigenten, unter anderem aus Finnland, England und Japan spielten.
Verleihung des Generationenpreises
Verleihung des Sozialpreises
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