Kolpingwerk ehrt 24 Mitglieder für ehrenamtliches Engagement - Kolpinghaus neu eröffnet: Vorstellung des neuen Betriebsleiters

Kaiserslautern.- "Im Matthäus-Evangelium heißt es: 'Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.'" (Mt 10, 32f), zitierte Diözesanpräses Pfarrer Andreas König, Hochspeyer, die Heilige Schrift bei seiner Ansprache im Kolpinghaus Kaiserslautern anläßlich der Ehrung von 24 Mitgliedern beim Jahresempfang des Kolpingwerkes Diözesanverband Speyer im Kolpinghaus Kaiserslautern, zu dem mehr als 130 Mitglieder örtlicher Kolpingsfamilien gekommen waren.

Alle, die heute zur Ehrung vorgeschlagen seien, hätten Jesus auf vielfältige und unauffällige Weise als den bekannt, der er ist: Der Heiland der Welt. Sie alle hätten sich auch an das Wort Jesu gehalten: "Hütet euch, eure Gerechtigkeit zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn vor eurem Vater im Himmel zu erwarten"( Mt 6,1).

Es gelte aber auch: "Tue Gutes und rede darüber!", damit die Menschen erführen, was Menschen bewegt, aus ihrem Glauben heraus sich für Menschen zu engagieren. Mit ihrem Einsatz in den Kolpingsfamilien eröffneten die Geeehrten regelrecht Gotteszugänge, denn Gott schaffe sich Gegenwart durch seinen Geist in den Menschen: "In der Kirche geschieht so viel Gutes, und viele Menschen bekommen nichts davon mit. Viele engagieren sich für Menschen aus ihrem Gottesglauben heraus, ohne davon viel Aufhebens zu machen. In den Kolpingsfamilien sind viele Frauen und Männer ehrenamtlich aktiv, die unendlich viel leisten für Kolping, ihre Pfarrgemeinden, ihre politische Gemeinschaften und für andere, für die Jugend, für Menschen in Not in aller Welt, für die Alten und Kranken - sie zu ehren und ihnen Dank zu sagen für ihr Zeugnis des Evangeliums, ist heute der Ort", sagte der Diözesanpräses. Kolping sei ein Stück Zukunft der Kirche.

Gisela Schroth, die stellvertrende Diözesanvorsitzende, die in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Rolf Schäfer den Empfang leitete, wies darauf hin, daß dieser Empfang in der Spur Adolph Kolpings stehe, der das Danksagen als das menschlich Beste bezeichnet habe, was eine Gemeinschschaft auszeichne, die sich in der Nachfolge Jesu Christi verstehe. Eine Kollekte, auf Anregung von Rolf Schäfer erfolgt, erbachte € 285 für die Aktion Brasilien.

Gisela Schroth stellte den neuen Betriebsleiter des Kolpinghauses "Neue Eintracht" Kaiserslautern vor: Herr Restaurantmeister René Krause werde ab Januar 2003 das Kolpinghaus in der Nachfolge von Ursula und Peter Weis führen.

Die einzelnen Laudationes nahm Diözesanpräses Pfarrer Andreas König vor; die stellvertrenden Diözesanvositzende Gisela Schroth überreichte den Geehrten die Ehrenurkunde. Folgende Mitglieder erhielten die Auszeichnung: Hildegard Breitwieser, KF Hettenleidelheim; Wolfgang Burkhard, KF Dahn; Alois Efferth, KF Zell; Albrecht Emser, KF Kübelberg; Brigitte Flörchinger, KF Dudenhofen; Flörchinger Michael, KF Speyer 1860; Hermann Glaser, KF Pirmasens; Leo Heim, KF Kaiserslautern-Zentral; Markus Heitz, KF LU-Pfingstweide; Theo-Franz Magin, KF Schifferstadt; Ambrosius Paul, KF Landstuhl; Stefan Prechtner, KF Pirmasens; Werner Reindel, LU-Gartenstadt; Josef Rosner, KF Otterbach; Peter Schäfter, KF Mechtersheim; Adam Schmidt, KF Bad Dürkheim; Franz Schuck, KF Hambach; Walter Schwägerl, KF Heßheim; Angelika Seiler; KF Speyer-St. Otto; Iris Seiß, KF Hallgarten; Orlando Trumpler, KF Zweibrücken; Eckhard Ungerer, KF LU-Zentral; Werner Wietzel, KF Erfenbach; Heinrich Zech, LU-Oggersheim.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch das Bläserquintett des Kolpingblasorchesters Erfenbach unter Leitung von Franz Jergens.