Msgr. Ottmar Dillenburg ist neuer Generalpräses
des Internationalen Kolpingwerkes
Einsatz für die Einheit des internationalen Verbandes
Rom/Köln (27.120.2011 / ikw). Msgr. Ottmar Dillenburg (50) ist neuer Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes. Bei der diesjährigen Tagung des Generalrates in Rom wählten ihn die stimmberechtigten 46 Delegierten aus 32 Ländern mit großer Mehrheit. Msgr. Ottmar Dillenburg erhielt 31 Stimmen, Padre Saúl 14 Stimmen, eine Enthaltung. Der Generalpräses ist oberster Repräsentant des Internationalen Kolpingwerkes mit rund 450.000 Mitglieder weltweit. Gewählt wurde er für eine Periode von zehn Jahren. Der Generalrat ist das höchste beschlussfassende Gremium des internationalen Verbandes.

Ottmar
Dillenburg, der neunte Nachfolger Adolph Kolpings im Amt des Generalpräses
Dillenburg ist der zehnte Generalpräses in der 160jährigen Geschichte des Verbandes. Seit 2008 ist er bereits Nationalpräses des Kolpingwerkes in Deutschland, mit rund 260.000 Mitgliedern der größte Nationalverband. Er ist der neunte Nachfolger des Verbandsgründers Adolph Kolping, dessen Seligsprechung heute vor 20 Jahren die Kolpingmitglieder mit einer großen Wallfahrt nach Rom feiern. Seine offizielle Einführung in das neue Amt wird am 10. Dezember in der Minoritenkirche in Köln durch Joachim Kardinal Meisner, den Protektor des Internationalen Kolpingwerkes, stattfinden.
Der neue Generalpräses zeigte sich stolz und
glücklich über seine Wahl: „Es ist für mich eine Ehre, als Nachfolger Adolph Kolpings das Internationale Kolpingwerk
in momentan 61 Ländern nach innen und außen zu vertreten. Ich möchte mich für
die geistige Ausrichtung des Internationalen Kolpingwerkes
auf der Basis der Botschaft Jesu Christi und der Katholischen Soziallehre
einsetzen. Ein Schwerpunkt wird dabei die Sorge um die Einheit des
Internationalen Kolpingwerkes und um die zeitgemäße
Verwirklichung des Programms und des Gedankenguts Adolph Kolpings
sein.“
Lebenslauf
Ottmar Dillenburg wurde am 15. Juni 1961 in Bad Bertrich/Deutschland geboren. Nach dem Studium der
Theologie in Trier und München wurde er 1989 in Trier zum Priester geweiht.
Neben verschiedenen Stationen in Gemeinden war er als BDKJ-Diözesanpräses
im Bistum Trier, als Schulpfarrer und von 1999 bis 2008 als Kolping-Diözesanpräses
tätig. 2008 wurde er zum Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland gewählt, im gleichen Jahr auch
als Kontinentalpräses der 20 europäischen Kolpingverbände. 2010 verlieh ihm Papst Benedikt XVI. den
Titel des Monsignore.
Msgr. Dillenburg ist dem Kolpingwerk
Speyer herzlich verbunden. Mehrere Jahre war er Landespräses
des Kolpingwerkes Rheinland-Pfalz, mehrfach besuchte
er die Diözese Speyer. Am Diözesantag 2009 in Kindsbach und Landstuhl nahm er
als geschätzter Prediger und Referent teil.