Wir wollen´s
wissen! – Kampagne des Kolpingwerkes zur
Bundestagswahl: Befragung der Kandidaten für den Deutschen Bundestag
Unter dem Motto "WIR WOLLEN`S WISSEN" stellte das Kolpingwerk Diözesanverband Speyer Fragen an alle Kandidatinnen und Kandidaten der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien. Die Antworten zu den Themenkomplexen Reform des Sozialstaates, Familien- und Arbeitsmarktpolitik sowie Jugend- und Arbeitswelt werden jetzt auf der Homepage des Verbandes www.kolping-dv-speyer.de präsentiert und können den mehr als 6.500 Kolpingmitgliedern in der Diözese Speyer und alle die politische Orientierung suchen eine Entscheidungshilfe geben.

„Das Kolpingwerk Deutschland steht mit seinen politischen
Positionen und Forderungen auf dem Boden der christlichen Gesellschaftslehre.
Eine Wahlempfehlung für eine Partei geben wir nicht ab. Wir wollen mit allen
relevanten demokratischen Parteien ins Gespräch kommen. Von den Bürgerinnen und
Bürgern erwarten wir, dass sie sich an der Wahl beteiligen und Mitverantwortung
für die politische Zukunft unseres Landes übernehmen“, sagte der Vorsitzende
des Katholischen Sozialverbandes, Klaus Butz, jetzt vor Verantwortungsträgern
des Kolpingwerkes.
Das Kolpingwerk verbinde mit dieser Kampagne die politischen
Botschaften, dass sich Engagement und Leistung lohnen müssten und dass Familien
mehr Wahlfreiheit bei der Vereinbarung von Erwerbs- und Familienarbeit benötigten,
ergänzte Diakon Andreas W. Stellmann (Heßheim), das
für den Fachbereich Gesellschaft und Politik verantwortliche Vorstandsmitglied:
„Hart aber fair sind die Fragen, die wir an die Kandidatinnen und Kandidaten
der politischen Parteien gerichtet haben.“ Die lokalen Kolpingsfamilien
seien aufgerufen, den Faden der Kampagne aufzunehmen, die Politikerinnen und
Politiker in ihrem Wahlkreis zu gesellschaftspolitischen Positionen des Kolpingwerkes zu befragen und sie damit auch nach ihrer
Wahl immer wieder zu konfrontieren.
So werde auch
deutlich: Auf den unterschiedlichen Ebenen ist mit Kolping
zu rechnen. An Kolping können die Kandidatinnen und
Kandidaten in den Wahlkreisen nicht vorbei gehen. „Kolping
ist kampagnen- und mobilisierungsfähig!“, so
Butz wörtlich.