KOLPING begrüßt günstige
Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt
Kein Ausstieg aus der
paritätischen Finanzierung zu Lasten der Arbeitnehmer
Mainz. Das Kolpingwerk in Rheinland-Pfalz begrüßte in seiner
Sitzung in Mainz die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Lande. „Es ist
erfreulich, dass die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat von 5,8 % auf
5,6 % zurückgegangen ist“, sagte Kolping-Landesvorsitzender Klaus Butz
(Otterbach). Allerdings müsse bedacht werden, dass diese Quote vor der
Wirtschaftskrise vor einem Jahr noch bei 5,1 % gelegen habe. Entscheidend für
diese Entwicklung ist nach Auffassung des Kolping-Landesvorstandes, dass viele
Arbeitslose die effizienten Förderangebote der Job-Center annahmen. „Auch die
Kurzarbeit hat eine wichtige Brückenfunktion“, sagte Butz, „dennoch bleibt abzuwarten, ob die
derzeitigen wirtschaftlichen Impulse ausreichen, um aus dem Konjunkturtief
herauszukommen“.
Das Kolpingwerk im Land Rheinland-Pfalz und in den dazugehörigen Diözesanverbänden Trier, Speyer, Mainz und Limburg reagiert mit Ablehnung auf die seitens der FDP betriebene Abschaffung der paritätischen Mitbestimmung. „Auch einen weiteren Ausstieg aus der paritätischen und solidarischen Finanzierung der gesetzlichen Sozialversicherung zu Lasten der Arbeitnehmerschaft darf es nicht geben“ erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende Richard Feichtner (Trier). „Es kann auch nicht im Interesse der Arbeitgeber und ihrer Verbände liegen, wenn mit einer solchermaßen eingeleiteten Entwicklung die paritätische und bewährte Zusammenarbeit in Frage gestellt würde.“
Trier und Kaiserslautern, den 06.11.2009
Kolpingwerk Landesverband Rheinland-Pfalz
Klaus Butz
Landesvorsitzender
Adolph-Kolping-Platz 9
67655 Kaiserslautern
Telefon: 0631-65797
klaus.butz@kolping-dv-speyer.de
Richard Feichtner
Stellvertretender Landesvorsitzender
Dietrichstrasse 42
54290 Trier
Telefon 0651-9941042
richard.feichtner@kolping-trier.de