Neuer Bischof im Gespräch mit neuem Vorstand
Speyer / Kaiserslautern. – In den Räumen des Bischöflichen Ordinariats in Speyer trafen sich zu einem Gespräch der neue Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, und der neu gewählte Diözesanvorstand des Kolpingwerkes Diözesanverband Speyer, an seiner Spitze der Diözesanvorsitzende Klaus Butz, Otterbach, und Diözesanpräses Pfarrer Andreas König, Frankenthal. An diesem Gedankenaustausch, der zunächst dem gegenseitigen kennen Lernen diente, nahmen auch die Ehrenmitglieder im Kolping-Diözesanvorstand, Domkapitular Prälat Gerhard Fischer und Rolf Schäfer, Oggersheim, teil.
Klaus Butz dankte dem Bischof für die Möglichkeit dieses Gesprächs. Es sei gewissermaßen eine Premiere. Butz stellte die Arbeit des Kolpingwerkes vor, betonte dabei besonders die Schnittstellen der gemeinsamen pastoralen Arbeit von Verband und Kirche: Zeugnis des Gottesglaubens und Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft nach den Leitlinien des Evangeliums Jesu Christi. Er drückte seine Freude darüber aus, dass Bischof Wiesemann bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt seine Mitwirkung am Diözesantag des Kolpingwerkes am 22/23. August 2009 zugesagt habe. Der Diözesantag steht unter dem Leitwort „UrSprung ins Leben“ und wird in Kindsbach und Landstuhl stattfinden. Erwartet werden 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Das Logo zum Diözesantag am 22. und 23. August 2009 in Kindsbach und Landstuhl.
Butz stellte die ersten Planungen vor. Zur Intention des Diözesantages sagte er: Der Dienst des Kolpingwerkes sei Dienst am Menschen. Zu diesem Dienst müssten die Verbandsmitglieder gewonnen und befähigt werden. Dazu bedürfe es
1. der persönlichen Identifikation mit den Idealen und Zielen der Kolpingbewegung,
2. der immer wieder neuen Motivation und Ermutigung zum Engagement, gerade im Alltag,
3. der Wertschätzung und Stiftung innerer und äußerer, geistiger und gestalteter Einheit in Kolpingsfamilie und Kolpingwerk,
4. der Zeitgenossenschaft. Wir müssten mit den Menschen von heute leben, ihre Sorgen und Nöten, ihr Denken und Fühlen, „ihre Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ (GS 1) teilen. Nur dann könnten wir ihnen auch die befreiende Botschaft des Evangeliums authentisch erzählen und Antwort auf „die Nöte der Zeit“, wie es Kolping gesagt hat, geben.
Der Kolpingverband wolle diese Aufgabe angehen mit zwei Wegweisungen Adolph Kolpings: „Unser Wahlspruch aber heiße: beten, lernen und arbeiten.“ Und: „Alles mit Ernst und Fröhlichkeit.“

Der Diözesanvorstand bei Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in Speyer.
Der Bischof dankte den Mitgliedern der Kolping-Diözesanleitung. Er drückte seine große Wertschätzung für den katholischen Verband aus und freue sich auf eine gute Zusammenarbeit im Geist Adolph Kolpings, der ein von Jesus Christus begeisterter gewesen sei. Besonders freue es sich auf die Begegnung mit den Kolpingschwestern und –brüdern beim Diözesantag 2009.