"Ehrenamtliches
Engagement auch heute noch modern!"
Kolping ehrt verdiente Mitglieder
für Engagement in Gesellschaft und Kirche
Otterbach / Kaiserslautern. - Im Rahmen eines Empfangs im Katholischen Pfarrheim Otterbach ehrte das Kolpingwerk Diözesanverband Speyer 21 verdiente Mitglieder mit der Diözesanehrenurkunde, die im Zweijahresturnus verliehen wird. Die Geehrten wurden auf Vorschlag ihrer Kolpingsfamilien und der Bezirksvorstände zur Auszeichnung gebracht. Sie haben sich um ihre örtliche Kolpinggemeinschaft, ihren Bezirksverband oder den Diözesanverband durch langjährige verantwortliche Tätigkeit verdient gemacht im Vorstand, durch engagierte Mitarbeit in ihrer Kolpingsfamilie auch ohne Amt, durch aktive und erfolgreiche Jugendarbeit, zuverlässigen Einsatz in der Kolpingkapelle, ehrenamtlichen Dienst in verantwortlichen Positionen von Pfarrgemeinde und Diözese, Initiativen im Bereich der Erwachsenenbildung und der Entwicklungszusammenarbeit, Dienste im sozialen und karitativen Bereich, z.B. für behinderte Menschen, für herausragende Tätigkeit in Kultur und Freizeit, durch vorbildliche Vertretungsarbeit in den Gremien von Staat und Gesellschaft, zum Beispiel in den Organen der politischen Gemeinden, der Gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung und der Handwerkskammer der Pfalz.
Diözesanpräses Pfarrer Andreas König (Frankenthal) betonte, dass wir das, was wir tun, auch bekannt machen müssten. Er machte Mut zum Engagement in Kolpingwerk und Kirche: „Der Zusammenschluss der Guten vervielfältigt die Kräfte“ (Adolph Kolping). In seinem Jahresrückblick hob er den vierwöchigen Arbeitseinsatz in Esperantina / Tocantins (Nordbrasilien), bei dem sechs Männer aus dem Diözesanverband ein Kolping-Bildungs- und Sozialzentrum gebaut haben, und die Vorbereitungen zum Diözesantag am 22./23. August 2009 in Kindsbach und Landstuhl hervor.
Der neue Diözesanvorsitzende Klaus Butz (Otterbach) meinte in seiner Begrüßungsansprache, dass ehrenamtliches Engagement auch heute noch modern sei. „Und es ist bitter von Nöten in einer Gesellschaft, in der die Zahl der Armen wächst.“ Die zu Ehrenden hätten sich an Kolpings Wort orientiert: „Die Nöte der Zeit werden euch zeigen, was ihr zu tun habt.“ Wenn der Verband dieses Wort beherzige, sei ihm um die Zukunft des Kolpingwerkes nicht bange. Butz ermutigte die Verantwortungsträger in den Kolpingsfamilien, tatkräftig die Herausforderungen der Zeit anzunehmen. Der Satz: „Es bringt ja doch nichts“, sei der unchristlichste Satz, der je gesprochen worden sei. Kolping und andere hätten bewiesen, das man etwas zur Veränderung und Verbesserung der Welt tun könne,. Deshalb: „Tut was! Wer was tut für die Gemeinschaft, ist auch für andere Menschen interessant.“

Die einzelnen Laudationes nahm Diözesanpräses Pfarrer Andreas König vor, der Diözesanvorsitzende Butz und seine Stellvertreter Elke Boudgoust (Ludwigshafen-Oggersheim) und Josef Heitz (Ludwigshafen-Pfingstweide) überreichten den Geehrten die Ehrenurkunde. Folgende Mitglieder erhielten die Auszeichnung: Irmgard Abel, (St. Ingbert-Rorhbach), Ottmar Barlang (Dahn), Gabi Benninghoff (Grünstadt), Hans und Margot Burg (Landau), Pirmin Deibel (Zell), Karl-Heinz und Traudel Eschmann (Deidesheim), Erich Fischer (Bad Dürkheim), Albin Fleck (Ludwigshafen-Oggersheim), Ruth Köstner (Hauenstein), Hans-Georg Mader (Kaiserslautern-Zentral), Bernhard Maier (Mechtersheim), Herbert Mayer (Rodalben), Walter Rung (Hochspeyer), Clemens Schollenberger (Dudenhofen), Andrea Storminger (Dirmstein), Emil Wünsch (Limburgerhof), Cäcilia und Helmut Zimmermann (Ensheim).
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang
durch das Bläserquintett des Kolpingblasorchesters Erfenbach
unter der Leitung von Franz Jergens. Ein herzliches
Wort des Dankes richtete Diözesanvorsitzender Butz an die ausrichtende Kolpingsfamilie Otterbach und ihrem stellvertretenden Vorsitzenden
Jürgen Metzger, die zum drittenmal den Empfang in
vorbildlicher Weise ausgerichtet hat.