Kurznachrichten
Thomas Müller 70
Jahre alt
Winnweiler. –
Seinen 70. Geburtstag konnte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie
Winnweiler, Thomas Müller, feiern.
Müller war in den siebziger Jahren Mitglied des Diözesanvorstandes und
stellvertretender Diözesanvorsitzender. Ende der sechziger Jahre gehörte er dem
Generalrat des Internationalen Kolpingwerkes an und war an der historischen
Entscheidung der Generalversammlung in Salzburg 1968 beteiligt, mit der „Aktion
Brasilien“ das Werk Adolph Kolpings in der sog. Dritten Welt aufzubauen und zu
verbreiten. Diözesanvorsitzender Schäfer gratulierte dem Jubilar. Müller ist
Träger des Diözesanehrenzeichens.
Bundesverdienstkreuz für
Franz Schweder
Limburgerhof. – Franz
Schweder, KF Limburgerhof, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande
ausgezeichnet. Schweder war Gewerkschaftssekretär und hat sich mit großem
Engagement für die Belange der Eisenbahner eingesetzt. Mit dem Eintritt in den
„Ruhestand“ kümmerte er sich vor allem um soziale Aspekte wie die Einführung
einer Senioren-Karte im Verkehrsverbund Rhein-Neckar.
5.
Kolpingbegegnungstag
Winnweiler. –
Drei Heilige, Elisabeth von Thüringen, Adolph Kolping und Paul Josef Nardini, stellte Pfarrer Andreas Rubel, Bobenheim-Roxheim,
in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen anlässlich des 5. Kolpingbegegnungstags
in Winnweiler. Rubel identifizierte diese bedeutenden Gestalten der Kirchengeschichte
als Sozialreformer, deren Vorbild viele Menschen zu sozialem Engagement
motivierten.
Das Wort „Reform“
sei ein Grundbegriff für die Kirche. Nur in beständiger Weiterentwicklung, in
der Aktualisierung des Evangeliums und in immer neuer Nähe zu den Menschen
könne sich die Kirche für deren Probleme öffnen. Diese Haltung habe Adolph
Kolping in einem Wort treffend artikuliert: „Wer an Gott glaubt, muss auch an
den Menschen glauben.“
Dieser Satz habe
auch das Handeln von Paul Josef Nardini bestimmt, der
sich besonders Kindern in Armut und der Kranken angenommen habe. Elisabeth von
Thüringen habe in den armen, kranken und sterbenden Menschen das Antlitz
Christi gesehen und versucht, ihnen ein Leben und Sterben in Würde zu
ermöglichen.
Zum Gebet ins Feld
Mechtersheim. – Das Gebet als Fundament,
auf dem alles Lernen und Arbeiten in rechter Weise gedeihen kann, ist der Kolpingsfamilie Mechtersheim,
darin ganz in der Spur des Gesellenvaters Adolph Kolping, ein Herzensanliegen.
Und auch darin folgt sie Adolph Kolping, der das Beten nicht auf die Betstuben und stillen Kämmerlein beschränkt sehen wollte,
indem sie in den Sommermonaten regelmäßig zum „Gebet ins Feld“ zieht, hinaus
zum Feldkreuz, das 1989 aufgestellt worden ist. „Das ist mittlerweile ein kleine
Tradition der Kolpingsfamilie geworden“, sagt der
Vorsitzende der Kolpingsfamilie Mechtersheim,
Heinrich Hilzensauer. „Von Mai bis Oktober wird ins
Feld gezogen und eine Andacht gehalten“, erklärt Pastoralreferent Markus Wingerter, der die Kolpingmitglieder lobt: „Die Kolpingsfamilie Mechtersheim ist
eine sehr lebendige Gruppierung in unserer Gemeinde und organisiert so etwas
immer wieder mit Freude.“ Und immer versammeln sich auch Schwestern und Brüder
anderer Kolpingsfamilien unter dem Kreuz.