ACA Rheinland-Pfalz wählt neuen Vorstand

Mainz. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitgeberorganisationen in Rheinland-Pfalz (ACA) hat in ihrer Delegiertenversammlung in Mainz ihre Vorstandschaft neu gewählt. Einstimmig wiedergewählt wurde Richard Feichtner (Kolping, Trier) zum Vorsitzenden. Als stellvertretende Vorsitzende gehören dem Vorstand an Michael Kercher (KAB, Mutterstadt), Thomas Bettinger (Kolping, Landstuhl) und Clemens Henzler (Kolping, Nauort). Neu gewählt als Geschäftsführer wurde Egbert Ulrich (Neuwied) von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Der bisherige langjährige Geschäftsführer Reiner Altmeyer war aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angetreten.

Feichtner zog eine positive Bilanz der letzten drei Jahre. Die ACA habe u. a. bei den bundesweiten Sozialwahlen ihr Ergebnis deutlich verbessern und den Anteil der christlichen Vertreter in den Sozialparlamenten fast verdoppeln können. Insgesamt sei die Selbstverwaltung ein wichtiges Instrument um den Sozialstaat zu gestalten. Kritik übte Feichtner an der Einführung eines Gesundheitsfonds ab 2009 im neuen Gesundheitsgesetz. Dies sei eine bürokratische und teure Form des Beitragseinzugs zu Lasten der Versicherten. "Gesundheit muss für alle finanzierbar bleiben, gerade für die älteren und kranken Menschen", forderte Feichtner.

Die ACA ist eine Vereinigung von Arbeitnehmer-Organisationen mit christlich-sozialer Zielsetzung. Mitglieder sind die Diözesanverbände der KAB und des Kolpingwerkes aus den Bistümern Trier, Speyer, Mainz, Limburg und Köln mit über zwanzigtausend Mitgliedern in Rheinland-Pfalz. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitgliedsverbände bei allen anstehenden Wahlen, Delegationen und Berufungen im Bereich der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung sowie der Sozialgerichtsbarkeit.