Bayrische Diözesanpräsides tagen im Kolpinghaus Falkenstein

Kirchenrechtlich gehört die Diözese Speyer zu Bayern. Der Speyerer Kolping-Diözesanpräses ist ebenfalls Mitglied der Konferenz der bayrischen Diözesanpräsides, die der Landespräses von Bayern zweimal im Jahr einberuft. Erstmals waren die bayrischen Präsides zu Gast in der Pfalz. Auf Einladung von Diözesanpräses Pfarrer Andreas Koenig (Bildmitte), besuchten die Diözesanpräsides (von rechts nach links) Skillermann, DV Eichstaett, Boeck, DV München-Freising (in Personalunion Landespräses von Bayern), Scharf, DV Regensburg, und Zeller, DV Augsburg, das Kolpinghaus in Falkenstein.

Nach einem Meinungsaustausch in Hochspeyer kamen die Besucher nach Falkenstein. Heinz Abel, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie St. Ingbert-Rohrbach, der das Kolpinghaus gehört, führte durch das Familien- und Jugendhaus. Im Anschluss daran berichtete Abel über das Werden des Hauses. Norbert Thines, ehemaliger Diözesansekretär und Ehrenvorsitzender der Kolpingsfamilie Kaiserslautern-Zentral, informierte über sein Engagement im Verein "arm" – "alt" – "allein" in Kaiserslautern, und Thomas Müller, Vorsitzender der benachbarten Kolpingsfamilie Winnweiler und ehemaliger stellvertretender Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes, erinnerte seine Zeit als Mitglied im Generalrat des Internationalen Kolpingwerkes Ende der 60er Jahre, in der wichtige Weichenstellungen für die Entwicklung des Kolpingwerkes als internationaler Solidarverband fielen ("Aktion Brasilien").

Die Rohrbacher Kolping-Frauen hatten saarländisch-pfälzische Spezialitäten aufgetischt, die den Bayern gut schmeckten. Ein gemeinsamer Gottesdienst beschloss am nächsten Morgen den Besuch.