Carsten Leinhäuser zum Priester geweiht

Rohrbach/Saar. Am 24. Juni weihte Bischof Anton Schlembach Carsten Leinhäuser im Hohen Dom zu Speyer zum Priester. Am 25. Juni feierte er in seiner Heimatgemeinde Rohrbach die Primiz.

Leinhäuser ist in eine gläubige Familie hineingeboren und hat einen "klassischen Weg zum Priesterberuf" genommen, wie er selbst sagt. Die Meßdiener seiner Pfarrei St. Konrad erlebte er als eine "prägende Gruppe". Er half zudem mit, in seiner Pfarrei eine Kolpingjugend-Gemeinschaft zu gründen. 1998 begann er sein Theologiestudium in Mainz – zuerst mit dem Ziel, Pastoralreferent zu werden. Er engagierte sich in dieser Zeit auf Diözesanebene in der Kolpingjugend, war Redakteur des "GucKloch", des Informationsorgans der Kolpingjugend, das zunächst als Zeitung, später dann online im Internet erschien. 1999 nahm er am Arbeitseinsatz der Kolpingjugend in Minas Gerais / Brasilien teil. Hier reifte seine Entscheidung, Priester zu werden. Erleichtert wurde ihm sein Entschluß durch die Erfahrung einer jungen und lebendigen Kirche in diesem lateinamerikanischen Land, durch die Begegnung mit überzeugten und überzeugenden Christen, "die ihren Glauben fröhlich leben". Weltjugendtage und Taizé-Bewegung seien für ihn ebenfalls prägend gewesen. Sein Pfarrei-Praktikum absolvierte Leinhäuser in Neustadt-Geinsheim, wo er Pfarrer Paul Josef Nardini "begegnete", der dort im 19. Jahrhundert Pfarrer war. Seine erste Kaplansstelle tritt Carsten Leinhäuser in Schifferstadt an. Dort wird er wieder Kolping finden.