Verabschiedung von Jeanette Zech
Bad Dürkheim.
Mit einem Fest im Jugendhaus St. Christophourus, Bad Dürkheim, verabschiedete die Kolpingjugend Jeanette Zech aus ihrem Amt als Diözesanleiterin der Kolpingjugend, das sie 2005 aufgegeben hatte. Seit 1997 arbeitete Jeanette auf Diözesanebene in der Kolpingjugend mit. 1998 wurde sie in das Diözesanleitungsteam der Kolpingjugend, 2000 auch in den Diözesanvorstand gewählt. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die Konzeption und Leitung von GruppenleiterInnenschulungen, die Binnen- und Außenvertretung der Kolpingjugend und die Eine-Welt-Arbeit.
Jeanette Zech, geb. Kuether.
2002 nahm Jeanette Zech am Workcamp der Kolpingjugend in Cacimbas / Piauí im Nordosten Brasiliens teil. Die Arbeitsgruppe baute damals in nur drei Wochen gemeinsam mit brasilianischen Freunden neun Wasserzisternen, die Menschen das Überleben in dieser von Trockenheit heimgesuchten Region, dem Armenhaus Lateinamerikas, sichern helfen. Auf dem Hintergrund ihrer Beschäftigung mit Brasilien und den Erfahrungen des Workcamps entstand das Buch "Brasilien – Ideen für den Unterricht", das mit Mitteln des Diözesanverbandes Speyer und der Europäischen Union finanziert worden ist. Das Werk der jungen Sonderpädagogin ist innerhalb der Eine-Welt-Pädagogik des Verbandes zu einem Standardwerk geworden. Zuletzt leitete Jeanette Zech den Arbeitskreis "Eine Welt". DLT und Schulungsteam steht sie nach wie vor beratend zur Seite.
Stefan Stähly dankt Jeanette Zech im Namen des Diözesanleitungsteams. In seiner Hand Jeanettes Buch über Brasilien.
Mit einem Gottesdienst in der renovierten Kapelle des Jugendhauses, zelebriert von Diözesanpräses Pfarrer Andreas König, musikalisch gestaltet von den "Grusicals" aus der Pfingstweide, wurde das Fest eröffnet. Die Verabschiedungszeremonie im Großen Saal moderierten Annette Schwab und Simone Schäfer vom Diözesanleitungsteam. René Pfeiffer, selbst jahrelang Mitglied in Jugendteam und Diözesanvorstand, hielt die Laudatio auf Jeanette, die wie er selbst aus Bad Bergzabern stammt. Im Namen des Diözesanvorstandes dankten Klaus Butz, Josef Heitz und Bildungsreferent Thomas Bettinger für das vielfältige und kraftvolle Engagement sowie die freundschaftliche und kritische Begleitung. Für den BDKJ überbrachte Pfarrer Stefan Mühl, Speyer, herzliche Worte des Dankes. Viele Anwesende brachten die Hoffnung zum Ausdruck, daß Jeanette Zech in nicht allzu ferner Zukunt wieder in die Verantwortung des Diözesankolpingwerkes eintreten werde.