Rekorderlös bei "Kicken für Iquique"
Schifferstadt.
Das Benefizspiel "Kicken für Iquique" der Kolpingsfamilie Schifferstadt, das 2006 in Form eines Blitzturnieres stattfand, brachte das Rekordergebnis von insgesamt 2.200 Euro. "Allein der Abend des Turniers brachte an Spenden und an Einnahmen 1800 Euro. Aufgestockt wurde der Betrag durch den Vorstand der Kolpingsfamilie und durch eine Kollekte, die im Rahmen des Vater-Kind-Zeltlagers durchgeführt wurde", erläuterte Organisator Bernd Doser.
Das Geld geht vollständig an Pater Paul Oden, der sich aufopferungsvoll um die Straßenkinder in Iquique / Chile kümmert. P. Oden konnte diesmal persönlich die Spende entgegen nehmen. Er war anlässlich der Seligsprechung von Paul Josef Nardini im Oktober in Speyer und besuchte auch seine Kolpingfreunde in Schifferstadt.
Nardini, das Vorbild von P. Oden
Nardini, das große Vorbild von P. Paul Oden, war Pfarrer in Pirmasens und sah die Armut der Menschen zu Zeiten der beginnenden Industrialisierung. Um ihnen zu helfen, gründete er zunächst eine Niederlassung der "Niederbronner Schwestern" und dann 1855 die "Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie" (Mallersdorfer Schwestern) zur Betreuung verwahrloster Kinder.
Doser dankte allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, insbesondere Bürgermeister Klaus Sattel, den Vereinen FSV Oggersheim, TuS Mechtersheim, dem FSV 13/23 und DJK-SV Phönix, den Schiedsrichtern Norbert Pirron (Ettlingen) und Klaus Ritter (Speyer) sowie Harald Hettrich und Achim Isselhard aus Schifferstadt, die Schwerstarbeit verrichten mussten. 2007 ist eine Neuauflage von "Kicken für Iquique" geplant, doch über den Inhalt der Pläne hält sich Bernd Doser noch bedeckt: "Wer uns Kolpinger kennt, weiß, daß wir immer für eine Überraschung gut sind!"