Im Blickpunkt:
Der Schuster, der nicht bei seinem Leisten blieb
GruppenleiterInnenschulung der Kolpingjugend befaßte sich mit Leben und Werk Adolph Kolpings
Homburg. Adolph Kolping ist ein Mensch aus einer Zeit, die uns heute fern und fremd ist. Dies drängt die Frage auf, wie Adolph Kolping selbst verständlich gemacht werden kann und in seiner bleibenden Aktualität verstehbar wird. Dabei geht es weniger um die immer weder gern gestellte Frage, die keiner beantworten kann: Was würde Kolping heute tun?, als vielmehr um die Frage an uns: Was tun wir im Sinne Adolph Kolpings? Wie ernst ist es uns mit dem, was er uns vorgelebt hat, mit seinem Lebenszeugnis und seinem Werk? Wie lassen sich Wollen und Hoffen, Ziele und Engagement Kolpings in unsere Zeit übersetzen? Für die Kolpingjugend ist die Suche nach Antworten auf diese Fragen eine großartige und packende Herausforderung. Das setzt voraus, daß sie Adolph Kolping, seine Person, sein Leben und Werk, aber auch das Kolpingwerk heute kennt. Dazu wollte ein Wochenende im Kardinal-Wendel-Haus, Homburg, beitragen und GruppenleiterInnen der Kolpingjugend zur Beschäftigung mit dem Thema in den örtlichen Gruppen anregen und motivieren.

Hier wird gearbeitet ...
Über 20 junge Kolpingmitglieder aus den örtlichen Jugendgemeinschaften nahmen an dem Seminar teil, das sich mit Leben, Idee und Werk des "Schusters, der nicht bei seinem Leisten blieb" befaßte. Der Kurs vermittelte Ideen, Modelle und Tipps für die spielerische und methodische Gestaltung des Themas in der Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen: Plakatwanderung, Film, Stationenarbeit über den Menschen Kolping, sein Leben, Wirken und Werk sowie der "Große Adolph-Kolping-Preis" ließen keine Langeweile aufkommen; es wurde intensiv gearbeitet, aber auch gespielt und gelacht. Die inhaltliche und organisatorische Leitung hatten Jeanette Kuether und Annette Garst vom Diözesanleitungsteam der Kolpingjugend inne. Diözesanpräses Pfr. Andreas König nahm samstags aktiv an der Schulung teil und feierte am Abend mit den jungen Menschen das Geheimnis unseres Glaubens in der Eucharistiefeier.

... hier wird gedacht ...
In diesem Jahr will das Diözesanleitungsteam der Kolpingjugend noch zwei Wochenenden durchführen: Ein 2. Kreativ-Wochenende (offen für alle!) am 24./25. September und eine 2. Schulung am 12./13. November zum Thema "Rechtliche Stellung des Gruppenleiters und Aufsichtspflicht" mit Rechtsanwalt Uwe Hoffmann, Homburg. Beide Wochenenden werden vom Schulungsteam der Kolpingjugend um Jeanette Kuether und Annette Garst vorbereitet und geleitet. Die Schulungskurse gelten als Qualifikationsmaßnahmen für den Erwerb der JugendleiterInnenCard (JuLeiCa). Anmeldungen können jetzt schon erfolgen.

... und hier wird gelacht!