Nicht jammern, sondern handeln!
Kolpingjugend
Glan-Münchweiler gegründet
Glan-Münchweiler. Stolz kann Pfarrer Alexander Pommerening von der Pfarrei St. Pirminius in Glan-Münchweiler sein: Bei einer Feierstunde in der Pfarrkirche konnten 20 Jungen und Mädchen in die Gemeinschaft der Kolpingjugend aufgenommen werden. Pfarrer und Präses Pommerening lobte den Sinn für Verantwortung und das Handeln, das hinter der Neugründung stehe. Jungen Menschen könne so Orientierung und Unterstützung bei ihrer Zukunftsplanung zuteil werden. Die Ideen Adolph Kolpings hätten nichts an Aktualität verloren.
Diözesanpräses König bei seiner Predigt.
Diözesanpräses Pfarrer Andreas König beleuchtete in seiner Predigt den ungewöhnlichen Lebensweg und das Werk des Seligen Adolph Kolping. Die neu in das Kolpingwerk aufgenommenen Kinder und Jugendlichen könnten sich glücklich schätzen, zu einer weltweit auf allen fünf Kontinenten verbreiteten Gemeinschaft zu gehören, der 500.000 Menschen in 5.000 Kolpingsfamilien angehörten.
Die neue Kolpingjugend Glan-Münchweiler.
Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Glan-Münchweiler, Karl Lang, der bei der Feierstunde zahlreiche Bannerabordnungen und Kolpingfreunde aus Hochspeyer, Weilerbach, Otterbach und Rohrbach sowie Vertreter des Diözesanvorstandes begrüßen konnte, dankte Diözesanpräses König, Pfarrer Jörg Stengel aus Weilerbach und Pfarrer Pommerening für die feierliche Andacht, die Simone Schäfer vom Diözesanleitungsteam der Kolpingjugend musikalisch begleitet hatte. Dank galt auch den Jugendlichen aus Hochspeyer, die - selbst erst kurze Zeit Mitglieder im Kolpingwerk - die Patenschaft übernommen haben. "Wir haben die Zeit genutzt, nicht zu jammern, sondern zu handeln", unterstrich Lang.

Bannerträger - unscharf.
Karl Lang betonte, daß schon vor über 30 Jahren Pfarrer Erich Abel die Idee von Adolph Kolping aufgegriffen und in Glan-Münchweiler 1973 mit neuen ehemaligen Meßdienern eine Jungkolpinggruppe gegründet hatte. Dieser Gruppe schlossen sich in den folgenden Jahren immer mehr Jungen und Mädchen an. Diese renovierten in eigener Regie die leer stehenden Kellerräume des ehemaligen Schwesternhauses und Kindergartens, um sie als Arbeits- und Gruppenräume zu nutzen.
Im Mai 1975 folgte die feierliche Bannerweihe der Kolpingjugend unter der Patenschaft der Kolpingsfamilien aus Ramstein, Landstuhl und Kindsbach. Mit großem Engagement und viel Eigeninitiative tat sich die Kolpingjugend bei kirchlichen und örtlichen Veranstaltungen hervor.
Im September 2003 konnte die Kolpingsfamilie Glan-Münchweiler ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Und heute, so Karl Lang, sei man froh und glücklich, daß unter der Mitwirkung von Pfarrer Pommerening, der sich in seiner kurzen Amtszeit sehr für diese Sache eingesetzt habe, eine starke Jungkolpinggruppe zustande gekommen ist.