"Jesus kann man vertrauen"
2. Diözesankindertag der Kolpingsfamilien

Rohrbach / Saar. - "Das Christentum in Deutschland hat Zukunft, wenn ich diese jungen begeisterten Christen sehe, die heute am Diözesankindertag hier in Rohrbach teilgenommen haben", sagte zum Abschluß des zweiten Diözesankindertages Pfarrer Marcin Brylka, Rohrbach. Rund hundert Kinder aus neun Kolpingsfamilien der Diözese waren mit Bus, Bahn oder Privatautos mit den Eltern zu diesem Kindertag angereist, den die Kolpingsfamilie Rohrbach ausgerichtet hatte. "Wir wollen Jesus sehen", lautete das Veranstaltungsmotto.

Der Diözesankindertag bescherte den Kindern einen abwechlungsreichen Nachmittag. Die Kinder wurden in sechs Gruppen aufgeteilt und mußten dann innerhalb von drei Stunden an den sechs Stationen Punkte sammeln. Neben Sport- und Spielstationen, bei denen Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt waren, übte Pfarrer Marcin Brylka an der Singstation mit der jeweiligen Gruppe ein neues Lied für die spätere Eucharistiefeier ein. Diözesanpräses Pfarrer Andreas König, Hochspeyer, leitete die thematische Station unter dem Leitwort "Wir wollen Jesus sehen."

Die Gedanken der einzelnen Gruppen wurden schriftlich festgehalten, und einige Gruppen waren so bei der Sache, daß sie zu ihrer glaubenskundlichen Darlegung auch noch Bilder malten. Eine Gruppe schrieb folgende Sätze: "Jesus kann man vertrauen, und er hält immer zu uns. Ihm kann man alles sagen, was man anderen nicht sagen will." Zwischendurch besichtigten die Kinder mit Führung den Luftschutzstollen in der Finkenstraße, der 1943/44 gebaut wurde und den Rohrbacher Bürgern im letzten Krieg Schutz bot. Den Abschluß des Diözesankindertages bildete ein Festgottesdienst mit Diözesanpräses König und Ortspfarrer Brylka. In seiner Ansprache stellte der Diözesanpräses den Gedanken heraus, daß Menschen Jesus in ihrem Nächsten begegnen. Gesanglich und instrumental gestaltete die Gruppe Update den Abschlußgottesdienst.

Nach dem Jugendgottesdienst wurden die Preise vergeben. Sieger der Wettkämpfe waren die Kindergruppen aus Germersheim, Pfingstweide und Rohrbach. Aber auch für die anderen Gruppen gab‘s Preise. Zum Ausklang des Diözesankindertages ließen sich die jungen Gäste aus Hochspeyer, Otterbach, Erfenbach, Oggersheim, Pfingstweide, Germersheim, Holzland, Ensheim und Rohrbach Pommes frites und Rostwürste schmecken.                                         Sen