Kolpingwerk DV Speyer   Adolph-Kolping-Platz 9   67655 Kaiserslautern

 

Was passiert mit Ihrer
Altkleider-Spende?

  1. Grundsätzlich müssen alle gesammelten Kleidungsstücke und Textilien sortiert werden, um die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten auszuschöpfen.
  2. Die gesammelte Ware aus der alljährlichen Straßensammlung wird an branchenübliche Textilverwerter veräußert. Priorität hat für das Kolpingwerk DV Speyer die Zusammenarbeit mit der Kolping-Recycling-GmbH, Fulda, einem verbandseigenen Unternehmen, das auch dem Dachverband FairWertung angehört. In Sortierwerken werden die Kleider per Hand nach bis zu 200 verschiedenen Kriterien sortiert, z.B. nach Qualität, stofflicher Beschaffenheit, Form und Abnutzungsgrad. Nur ca. 50% gelten als tragfähig. Ein Viertel etwa wird als Putzlappen für die Industrie verarbeitet, ca. 15 - 20% werden der Recycling-Industrie als wichtiger Rohstoff zugeführt und z.B. in der Automobilindustrie (Innenausstattung) verwendet. Als Rest verbleibt ein max. 10-prozentiger Anteil, der nur noch als Müll eingestuft werden kann, nicht verwertbar ist und entsorgt werden muß.

Straßensammlungen sind nach wie vor wichtige Aktionen, um die Kleider als Textilrohstoffe der Wiederverwendung zuzuführen. Das Kleider-Recycling ist eine nicht zu unterschätzende umweltentlastende Maßnahme.

Kleidungsstücke und Textilien gehören auf keinen Fall in den Mülleimer! 
Kleider sind wertvolle Rohstoffe!

Gesammelt werden tragfähige Kleidung, besonders Strickwaren, Unterwäsche, Anzüge, Mäntel, Hüte, Wollsachen sowie Bett- und Haushaltswäsche, Decken und Textilien aller Art. Auch tragfähige Schuhe (paarweise gebündelt) sind gefragt.

Ohne die Beiträge aus der "Aktion Brasilien" müssten viele Projekte der Entwicklungs-zusammenarbeit des Obra Kolping do Brasil eingestellt werden. Unsere Kleidersammlungen stellen einen wichtigen Beitrag der Solidarität mit unseren Schwestern und Brüdern in Brasilien dar.

>> Weitere Informationen!

Bildungsreferent Thomas Bettinger und Diözesanpräses Pfr. Andreas König
vor der Diözesangeschäftsstelle in Kaiserslautern bei der Aktion 2004.