BDKJ-Sozialaktion nicht ohne KOLPING:
"72 Stunden – ohne Kompromiss"
Hettenleidelheim / Ramstein
Die Einsatzgruppe Hettenleidelheim unter der Leitung von Annette Garst umfaßte ca. 20 Kinder und Jugendliche sowie einige erwachsene Helfer. Das Projekt wurde donnerstags während eines Auftaktgottesdienstes um 17:07 begannt gegeben und musste von der Gruppe bis Sonntag 17:07 bewerkstelligt werden. Die Kolpingjugend hatte zur Aufgabe, an der VdK-Hütte im Gemeindewald von Hettenleidelheim eine neue Grillstation inklusiver Überdachung zu bauen.
Als erstes wurde der alte, marode gewordene Grill abgerissen. An anderer Stelle musste eine Grube geschaufelt werden. Große Hilfe bekamen die jungen Leute bereits am ersten Abend, als sie einen Bagger organisieren konnten, um die Grube in "null Komma nichts" auszuheben. Als nächstes war es Aufgabe, diese Grube zu begradigen und mit grobem und feinem Kies aufzuschütten. Dann ging es los mit dem Pflastern des neuen Platzes. Anschließend mauerten die Jungkolpinger mit tatkräftiger Hilfe von vielen Eltern und Bekannten den neuen Grill. Die feuerfesten Steine sowie das Material zum Mauern wurden von verschiedenen Firmen gesponsert. Anschließend baute die Kolpingjugend mit einer Holzkonstruktion eine Überdachung für die Grillstation. Letzte Amtshandlung war das Ziegeln des Daches.
Trotz langer Arbeitszeiten und viel Schweiß hat es allen "wahnsinnigen" Spaß gemacht. Ohne die große Hilfe und Unterstützung durch viele Firmen, Eltern und Bekannte hätte die Einsatzgruppe dieses Projekt nicht in 72 Stunden bewerkstelligen können. Dafür sagt sie ein herzliches Dankeschön an alle.
Die große Begeisterung aller zeigte sich nicht nur in einem fulminanten Abschluss- Grillfest, sondern auch in dem Willen, bei der nächsten 72-Stunden-Aktion wieder mitzumachen.
Rund 40 Kinder und Jugendliche, Meßdiener und die Kolpingjugend nahmen in Ramstein an der Aktion teil. Ihre Aufgabe war es, das Außengelände der Behinderten-Wohngruppe der Reha Westpfalz zu verschönern, konkret: "Baut zwei nebeneinander liegende Boulebahnen. Legt einen Weg zwischen den Boulebahnen an, damit die Bewohner mit den Rollstühlen an die Bahn fahren können. Baut zwei oder drei Holzbänke und setzt diese an den Rand der Anlage. Installiert eine Vorrichtung, damit körperbehinderte Menschen sich beim Boulen besser festhalten können." Mit Feuereifer waren die Kinder und Jugendlichen, unterstützt von Pfarrer Benno Riether, der Kolpingsfamilie Ramstein und vielen Bürgern und Firmen, bei der Sache. Und am Sonntagmittag konnte mit einem Bouleturnier mit den Bewohnern des Behindertenwohnheims die Anlage eröffnet werden.
Viele Kolpingmitglieder unterstützten auch in den anderen Pfarrgemeinden der Diözese mit großem Engagement die BDKJ-Verbände, katholischen Jugend- und Ministrantengruppen im Umsetzen ihrer Arbeitsaufträge. Die Aktion fand in Politik und Kirche hohe Beachtung. Sie ist Zeugnis dafür, daß junge Menschen auch heute bereit sind, Solidarität zu üben und soziales Engagement praktisch und zupackend zu leisten.