Kolpingjugend verabschiedet René Pfeiffer

Bad Dürkheim / Kaiserslautern. - Zwölf Jahre war René Pfeiffer Mitglied des Diözesanleitungsteams der Kolpingjugend und Mitglied im
Diözesanvorstand des Kolpingwerkes. Aus familiären und beruflichen Gründen hat er im Oktober 2002 sein Amt niedergelegt. Mit großem Bedauern, aber auch mit Respekt haben Diözesanleitungsteam und Vorstand den Rücktritt entgegengenommen. Mit einem Fest verabschiedete die Diözesankonferenz der Kolpingjugend René Pfeiffer aus seinem Amt. Sie verband damit die Hoffnung, daß ihr scheidendes Mitglied auch künftig verantwortlich für Aufgaben im Kolpingwerk zur Verfügung steht.

Mit sehr persönlichen Worten dankte Diözesanehrenpräses Prälat Gerhard Fischer dem aus der Verantwortungsgemeinschaft der Kolpingjugend ausgeschiedenen Mitglied:

"Was war er für unsere Gemeinschaft?", fragte Fischer. Er sei ein aufgeschlossener Mensch mit Idealen, mit einer Sensibililät besonders für junge Menschen. In ihm habe sich jugendlicher Tatendrang mit jugendlicher Verantwortlichkeit in einer selten intensiven Weise personal verbunden. Er sei ein Tatmensch nach dem Geschmack Adolph Kolpings, aber einer, dem man auch zuhören kann und muß - eben "kein Schwätzer!" Ein Mensch mit Argumenten, "kein Weichspüler"! Er sei auch immer ein Mann des Widerspruchs gewesen, dem man nur mit Argumenten begegnen konnte. "Kolping braucht Leute der Tat, denen man vertrauen kann!" René sei ein solcher, geboren für Führerschaft, die gründet in Geist, Verstand und Mut! René sei in seiner Amtszeit ein unverzichtbares und starkes Mitglied in Diözesanleitungsteam und Vorstand gewesen: Kreativität, Organisationsgeschick und Durchsetzungsvermögen hätten ihn ausgezeichnet, zudem die Fähigkeit zur offenen und ehrlichen Freundschaft. René Pfeiffer sei ihm ein persönlicher Freund geworden, der gerade in Stunden der Niederlagen und Enttäuschungen sich als solcher "geoutet" und bewiesen habe.

Dk Fischer sprach René Pfeiffer seinen persönlichen, aber auch den Dank des Kolpingwerkes aus, für sein Zeugnis, seine Tatkraft und kritische Begleitung, für seine Freundschaft, aber auch für seinen Widerspruch - dies alles verankert in einer tiefreligiösen Überzeugung. "Ich wünsche Dir von Herzen Gottes Segen! Dich und Deine Frau begleiten mein persönliches Gebet. Was wir gemeinsam vollbracht haben, ist eine Schicksalsfrage, was wir gewollt haben, daran wird Gott uns messen. Dir alles Gute und eine von Gott gesegnete Zukunft!"

Mit Worten der Freundschaft und persönlichen Präsenten dankten die Mitglieder des Leitungsteams der Kolpingjugend und viele Weggefährten René Pfeiffer für sein langjähriges Engagement: Sie überreichten einen "Kolping-Überlebenskoffer", der die "Zwischenzeit" vom Ausscheiden bis zum Neueinstieg im Kolpingwerk zu überbrücken helfen solle, denn Kolping "ist Lebens- und Überlebensgemeinschaft!".

Diözesanpräses Pfarrer Andreas König sprach im Namen des Diözesanvorsitzenden Rolf Schäfer und im Namen des Diözesanvorstandes des Kolpingwerkes seinen Dank aus und überreichte ein Abschiedsgeschenk. Diözesanjugengseelsorger Alban Meißner, Speyer, dankte für den BDKJ für das über ein Jahrzehnt andauernde Engagement Pfeiffers für die kirchliche Jugendverbandsarbeit. "Solche Menschen wie René brauchen wir für die Zukunft der Kirche!"

Unser Bild zeigt eine Szene bei der Verabschiedung: Die Nachfolgerin im Amt der Diözesanleiterin, Annette Garst, Hettenleidelheim, überreicht René Pfeiffer eine selbstgebackene Kolpingtorte. Es blieb von ihr nichts übrig.