Neue Kontakte nach Rwanda - Fa. Johannes Bosco gründet KOLPING im Partnerland von Rheinland-Pfalz

Kaiserslautern.- Eine Woche lang war Fa. Johannes Bosco aus Rwanda zu Gast bei Diözesanpräses Pfr. Andreas König in Hochspeyer. Der Diözesanpräses organisierte ein umfangreiches Besuchsprogramm, das den jungen Priester auch in mehrere Kolpingsfamilien, unter anderem in Hochspeyer und Otterbach, führte. Im Kolpingbüro Kaiserslautern begrüßte ihn Diözesanreferent Thomas Bettinger sehr herzlich. Mit dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Winnweiler, Thomas Müller, und dem Ehrenvorsitzenden der Kolpingsfamilie Kaiserslautern-Zentral, Norbert Thines, besuchte Fa. Bosco das "Fritz-Walter"-Stadion und das Kolping-Jugend- und Familienhaus Falkenstein der Kolpingsfamilie Rohrbach. Fa. Bosco lernte Kolpingarbeit in der Diözese kennen und berichtete selbst über die soziale und politische Situation in Rwanda und den Neuaufbau der kirchlichen Strukturen nach dem Genozid von 1994. Der Gast aus Zentralafrika war aufmerksamer Besucher des Katholikentages in Johanniskreuz. Er war Konzelebrant beim Festgottesdienst mit Bischof Schlembach und Gesprächspartner am Kolpingstand.

Fa. Bosco selbst stammt aus Uganda und wurde von seinem Bischof mit Seelsorgeaufgaben in der Diözese Nyundo beauftragt. Johannes Bosco hat in seinem Heimatland das Kolpingwerk kennen- und schätzen gelernt. In Muramba hat er die zweite Kolpingsfamilie Rwandas ins Leben gerufen. Eine dritte befindet sich aufgrund seiner Initiative bereits in Gründung. Diözesanvorsitzender Rolf Schäfer und Diözesanpräses Andreas König überreichten dem afrikanischen Kolpingpräses eine Spende zum weiteren Aufbau von Kolping Rwanda. Ziel von Fa. Bosco ist es, möglichst schnell ein Kolping-Bildungszentrum aufzubauen, das jungen Menschen mit einer guten beruflichen Ausbildung Zukunftschancen eröffnet. Kolping Speyer will in dabei unterstützen.

Fa. Johannes Bosco mit Thomas Müller und Norbert Thines.