Dank und Ermutigung
Kolping ehrt verdiente Mitglieder

Kaiserslautern.- Auf seinem traditionellen Jahresempfang im Kolpinghaus Kaiserslautern ehrte das Kolpingwerk Diözesanverband Speyer 18 verdiente Mitglieder mit der Diözesanehrenurkunde. Die Geehrten haben sich um ihre örtliche Kolpinggemeinschaft oder ihren Bezirkverband durch langjährige verantwortliche Tätigkeit verdient gemacht durch engagierte Mitarbeit in ihrer Kolpingsfamilie mit und ohne Amt, durch aktive und erfolgreiche Jugendarbeit, ehrenamtlichen Dienst in der Pfarrgemeinde, Initiativen im Bereich der Erwachsenenbildung und der Entwicklungszusammenarbeit, Dienste im sozialen und caritativen Bereich sowie durch vorbildliche Vertretungsarbeit in Gremien von Kirche, Staat und Gesellschaft.

Diözesanpräses Pfarrer Andreas König, Hochspeyer, betonte in seiner Ansprache das Gute, daß die Geehrten für Kolping, die Kirche und die Welt geleistet haben.

Ehe und Familie sei zentraler Aufgabenbereich der Kolpingbewegung. Im Leitbild des Kolpingwerkes stehe: "Wir sind Anwalt für Familie. Kolping ermutigt, christliche Ehe und Famile zu leben, und gibt auf diesem Weg Unterstützung". Kolping sei eine familienhafte Gemeinschaft; nicht umsonst bezeichneten sich die örtlichen Gliederungen als Kolpings-"Familie". Männer und Frauen, junge und alte Menschen, Kinder und Jugendliche, Ehepaare und Familien seien eingeladen, in der Kolpingsfamilie mitzumachen. Logisch und konsequent sei es deshalb, wenn Ehepaare sich gemeinsam in der Kolpingsfamilie engagierten. So würden heute erstmals zwei Ehepaare aufgrund ihres gemeinsamen Engagements für die Sache Adolph Kolpings geehrt.

Aber auch bei den anderen Geehrten sei in der Regel der Ehepartner bei diesem Empfang anwesend. Sie zeigten damit, daß das Kolpingengagement des Partners nur möglich ist, weil sie es als Lebensgefährte mittragen. So gelte das Dankeschön des Verbandes für die Geehrten auch zugleich den Ehepartnern.

"Unser Dank für Ihren Einsatz soll auch ermutigen, weiterhin Gutes zu tun, gerade wenn in der alltäglichen Arbeit der Frust droht und die Lust an Kolping verloren gehen will", so der Diözesanpräses wörtlich. Oft habe man das Gefühl allein zu stehen und ausgenutzt zu werden. Hier stärke uns das Wort des großen Heiligen Don Bosco: "Wer noch nie ausgenutzt worden ist, der hat noch nie etwas Gutes getan." Als Christen wüßten wir: "Nichts Gutes geht verloren; alles ist mit hinein genommen in Gottes neue gute Welt. Am Ende werden die guten Taten der Gerechten vor aller Welt offenbar."

Diözesanvorsitzender Rolf Schäfer wies in seiner Begrüßung darauf hin, daß das Danksagen das menschlich Beste sei, was eine Gemeinschaft auszeichne, die in der Spur Adolph Kolpings steht.

Die einzelnen Laudationes nahm Diözesanpräses Pfarrer Andreas König vor; der Diözesanvositzende Schäfer überreichte den Geehrten die Ehrenurkunde. Folgende Mitglieder erhielten die Auszeichnung: Wolfgang Aufschneider, KF Ramsen, Pia Fischer, KF Hallgarten, Tobias Jurascheck, KF Dudenhofen, Walter Karr, KF Germersheim, Gerhard Keßler, KF Schifferstadt, Franz Günter Klopp, KF Ludwigshafen-Zentral, Karl-Werner Lobenstein, KF Ludwigshafen-Gartenstadt, Franz Noll, KF Pirmasens, Franz Philipp, KF Speyer 1860, Hans Jürgen Renger, KF Hochspeyer, Ottilie und Richard Rieder, KF Deidesheim, Wilfried Röther, KF Mechtersheim, Matthias Ulrich, KF Landstuhl, Ursula und Peter Weis, KF Kaiserslautern-Ost, Walter Wendel, Ludwigshafen-Oggersheim, und Ferdinand Wingerter, KF Kaiserslautern-Zentral.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch das Bläserquintett des Kolpingblasorchesters Erfenbach unter Leitung von Franz Jergens.

Unser Bild zeigt die Geehrten 2003 mit Diözesanpräses Pfarrer König und dem Diözesanvorsitzenden Rolf Schäfer.