afaa - Kolping DV Speyer

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Liebe Kolpinggeschwister,

mit einem Festakt am 05. Dezember von 10.00 bis 13:00 Uhr im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen feiert die Allianz gegen Altersarmut ihr zehnjähriges Bestehen.

Seit dem Dezember 2010 fordert dieses Bündnis von Verbänden und Vereinen der katholischen und der evangelischen Kirche sowie Gewerkschaften und Einzelpersonen durch Vortragsveranstaltungen und Workshops über aktuelle Entwicklungen zur Altersarmut einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

Beim Festakt werden nach dem Vortrag "Altersarmut - neuer Standard für die Generation 65 Plus?!" von Frau Dr. Jutta Schmitz-Kießler (Uni Duisburg-Essen) im Rahmen einer Talkrunde u. a. der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und die Oberkirchenrätin Dorothee Wüst, ab März 2021 Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, mitdiskutieren.

Interessierte können sich bis 21. November per E-Mail an katholikenrat@bistum-speyer.de mit Angabe der vollständigen Kontaktdaten zum Festakt anmelden. Aufgrund der coronabedingten Hygieneauflagen ist eine schriftliche Anmeldung notwendig. Weitere Infos: www.katholikenrat-speyer.de

Als Mitglied in der Allianz gegen Altersarmut würden wir uns freuen, viele Kolpinggeschwister an diesem Tag zu begrüßen.
Bei Rückfragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung!

Herzliche Grüße und Treu Kolping!
Christian Lee
Geschäftsführung

Inhaltliche Darstellung des Vortrages: Altersarmut – neuer Standard für die Generation 65 Plus?! In der zurückliegenden Dekade ist der Anteil der Menschen, die im Alter als armutsgefährdet gelten, stetig angestiegen. Sowohl die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt als auch die Reformen des Rentensystems lassen eine ausreichende Vorsorge für den wohlverdienten Ruhestand immer schwerer werden. Ist Altersarmut also der neue Standard für die Generation 65 Plus? Wie kann und muss diese Lage bewältigt werden? Kann die ebenfalls zunehmende Erwerbstätigkeit von Rentner*innen dazu beitragen, die Situation zu entschärfen? Diese Fragen soll im Rahmen des Vortrags beantwortet werden. Neben einer Bestandsaufnahme gilt es dabei auch zu klären, wie es zu überhaupt der wachsenden Verbreitung von Altersarmut kommt, ob die aktuellen Reformen dem entgegenwirken (können) und welche weiteren Maßnahmen dringend notwendig sind, um Altersarmut in Deutschland nachhaltig zu stoppen. Schließlich – und das ist nach wie vor breiter gesellschaftlicher Konsens – ist der erwerbsarbeitsfreie Ruhestand nicht nur biologisch sinnvoll, sondern auch eine sozialpolitische Errungenschaft, die es zu erhalten gilt – und das auch über das Jahr 2025 hinaus!
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